Herzlich Willkommen beim DRK Ortsverein Affalterbach

Ein Jahr mit DRK und Feuerwehr

Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet 2017 einmal im Monat über das DRK Affalterbach und die Freiwillige Feuerwehr Affalterbach.

In 12 Folgen bekommen Sie einen Einblick in unsere Arbeit.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Folge 1

Der Bereitschaftsdienst ist einer der Hauptaufgaben,
den die 17 aktiven Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes
Affalterbach leisten.
„Diese Mitglieder sind mit einem Alarmmelder ausgestattet“,
erklärt der Vorsitzende Heinz Hörter.
„Wir sind einsatzbereit rund um die Uhr“,
sagt Bereitschaftsleiterin Ines Meyer.
Jeden Dienstagabend treffen sich die Aktiven zur Fort- und
Weiterbildung, aber auch einmal nur zu einem geselligen Abend.
Alarmiert wird das Deutsche Rote Kreuz nach Ermessen der Rettungsleitstelle
bei Bränden, wenn ein Unfall passiert ist oder aber Feuerwehrkommandant
Sascha Hänig fordert das DRK nach. Dann weniger wegen verletzter Personen,
da der Rettungswagen meistens schnell am Einsatzort ankommt, sondern zur
Absicherung der Feuerwehrleute, wenn diese unter Atemschutz arbeiten.
Beim Bevölkerungsschutz der Einsatzeinheit Nord des Landkreises ist das
DRK Affalterbach für das Fachgebiet Technik und Sicherheit zuständig.
Ist zum Beispiel die Rettungshundestaffel nachts im Einsatz, sorgt das
DRK Affalterbach für die Beleuchtung und die Heizung. Vier Mal war das DRK
2016 im Bereitschaftseinsatz. Eine große Aufgabe ist auch die Absicherung
von Sport- und Firmenveranstaltungen. Bei 36 Sanitätsdiensten waren die DRKler
2016 456 Stunden im Einsatz. Es gibt Sanitätsdienste, bei denen einiges zu tun ist,
erzählt Meyer, die sich die Bereitschaftsleitung mit Michael Wahl teilt.
„Dabei sind wir nicht nur für die Sportler zuständig, sondern helfen auch,
wenn ein Notfall bei den Helfern oder Zuschauern passiert. Dagegen gibt es auch
Dienste, bei denen wir nur Eis zur Kühlung kleinerer Verletzungen verteilen oder
ein Pflaster kleben“, so Meyer. Sehr rege sind die Affalterbacher auch beim
Projekt Helfer vor Ort. Bei Herzinfarkten, Schlaganfällen, Treppenstürzen oder
häuslichen Notfällen werden die ehrenamtlichen Helfer von der Leitstelle in
Ludwigsburg alarmiert und leisten Erste Hilfe. Die acht Helfer vor Ort überbrücken
die oftmals lebenswichtigen Minuten, bis der Rettungswagen aus Marbach,
Ludwigsburg, Winnenden oder Bietigheim eintrifft. Was in Affalterbach durchaus
fünf bis sechs Minuten Unterschied ausmachen kann.
Die 67 Einsätze im Jahr 2016 verdeutlichen die Wichtigkeit dieses Engagements.
Die Seniorenarbeit ist das dritte Standbein des Deutschen Roten Kreuzes.
Seit zehn Jahren leitet Rose Cullmann den Seniorenclub. Jeden Monat treffen sich
die Senioren, es werden Vorträge gehalten zu Themen, die in der Altersklasse
interessieren, mal gebastelt, mal gesungen. Ausflüge werden gemacht, großen
Zuspruch findet immer das Sommerfest oder das Weißwurstessen. „Das ist eine
Form der Sozialarbeit, wofür sich das Deutsche Rote Kreuz verantwortlich zeichnet“,
so Hörter. Neue Mitglieder zu gewinnen sei schwierig, so Ines Meyer.
„Bei uns ist zwar viel geboten, aber die Bereitschaft sich ehrenamtlich in der
Freizeit zu engagieren und damit auch viele Verpflichtungen einzugehen, ist leider
sehr rückläufig.“ Sie selbst kam über das Jugend-Rot-Kreuz, das es damals gab,
zur Organisation. Die Gemeinschaft, aber vor allem die Arbeit mache Spaß.
„Mir macht es Spaß, mit Menschen zu arbeiten.
Man lernt viel über den menschlichen Körper.“

AFFALTERBACH

VON PATRICIA RAPP LKZ 28.01.2017